
Die Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH im
Wandel der Zeit
Die Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH wurde 1868 in Altena direkt im südwestfälischen Zentrum des deutschen Drahtgewerbes gegründet.
Nach fast 60 Jahren Drahtherstellung am Standort Altena erwarben 1927 die Kaufleute Dietrich und Erwin Reinecke (Vater und Sohn) das Werk und bauten es in den Folgejahren zu einem bedeutenden, mittelständischen Unternehmen im Bereich der Drahtzieherei aus.
In den Folgejahren erweiterte Erwin Reinecke die Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH durch strategische Zukäufe von drahtverarbeitenden Firmen stärkte so die Marktposition des Unternehmens nachhaltig.
Bereits 1932 übernahm die Wilhelm vom Hofe Drahtwerk GmbH, die im Jahre 1875 als Hanfseilerei gegründete ENGELMANN Drahtseilfabrik GmbH aus Hannover. Seit Beginn der 80er Jahre wurde dieses Unternehmen zu einem der führenden Feinseilproduzenten in Europa ausgebaut.
1934 folgte die Übernahme der DRAHTSEILWERK GmbH aus Bremerhaven mit dem über Jahrzehnte erworbenen Know-How in der Produktion von Seilen für die Fischerei. Seit den 60er Jahren wurde die Produktpalette konsequent auf Seile für die Schifffahrt, den Hafenumschlag, die Erdölindustrie und die landseitige Industrie erweitert.
Mit der Eingliederung der WADRA GmbH aus Dortmund konnte 1939 ein weiterer wichtiger Produktbereich in der Drahtseilherstellung dem Produktportfolio hinzugefügt werden. Die unter dem Namen Wambeler Drahtseilerei Busse und Co. KG gegründete Firma fertigte über viele Jahre Seile für den Bergbau.
1974 verstarb Erwin Reinecke. Die Geschäfte wurden von Lydia Reinecke bis zu Ihrem Tode 1989 geleitet. Das Unternehmen ist heute im Besitz der „Erwin-Reinecke-Stiftung“. Alle Tochterunternehmen gehören zu 100% der Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH.
Auch nach dem Tode von Erwin Reinecke wurde das Unternehmen kontinuierlich erweitert.
1994 folgte mit der Übernahme der FRÖNDENBERGER Drahtwerk GmbH aus Fröndenberg, ehemals „Union Sils van de Loo“, und seinem Spezialwissen in der Produktion von Speichen und Nebenachsendrähten eine ideale Ergänzung des Produktangebotes aus Altena.
Seit Ende der 50er Jahre besteht in Troisdorf eine Produktionsabteilung der Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH, die Rippenstreckmetall herstellt. Der Zusammenschluss mit dem größten Wettbewerber RSM Rippenstreckmetallgesellschaft in Hilchenbach führte 1997 zur Gründung der RSM Heitfeld Putz- und Bautechnik Vertriebs- und Beratungs-GmbH. Als ein Unternehmen der Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH entwickelte sich die neue Firma zum Marktführer für Rippenstreckmetalle in Deutschland.
Nach der Gründung der Wilhelm vom Hofe Vermögens- und Beteiligungs GmbH 2005 als Holding ist die Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH ein Unternehmen der Vom Hofe Group.
2007 wird die Betriebseinheit Kaltstauchdraht "Werk II" der Wilhelm vom Hofe Drahtwerke GmbH als Vom Hofe Kaltstauchdraht GmbH eigenständiges Tochterunternehmen der Vom Hofe Group.
